Regionalliga-Liveticker: FC Memmingen - FC Schweinfurt 1:1 (0:1)

FCM vs Schweinfurt26. Regionalliga-Spieltag: Der FC Memmingen hat sich im Gipfeltreffer vom FC Schweinfurt mit 1:1 (0:1) Unentschieden getrennt. Vor 1.139 Zuschauern waren die Gäste in der ersten Hälfte überlegen, machten aber zu wenig aus ihren Möglichkeiten. Der FCM kämpfte sich ins Spiel und machte durch Nicholas Helmbrecht den Ausgleich. Ganz stark: FCM-Torhüter Martiin Gruber. Hier der Liveticker zum Nachlesen:

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Die Mannschaftsaufstellungen:

FC Memmingen: Gruber - Boyer (79. Kücük), Schmeiser, Jokic. Lutz - Kircicek (68. Watanabe), Heilig, Heger, Helmbrecht - Schad (65. Hoffmann) - Celani.

Auswechselspieler: Manolakis, Skrijlj, Sirch, Zeche (Tor). - Trainer: Baierl.

FC Schweinfurt 05: Eiban - Messingschlager, Kleineheismann, Billick, Lo Scrudato - Andermatt - Weiß, Maderer - Jelisic - Jabiri, Görtler (74. Pieper).

Auswechselspieler: Philp, Trinks, Fery, Schorn, Binder, Paulus (Tor). - Trainer: Wenzel.

Schiedsrichter: Zacher (Nussdorf).

Gelbe Karten: Jokic, Celani / Andermatt, Jelisic, Messingschlager.

Zuschauer: 1.139.

Tore: 0:1 (14.) Görtler, 1:1 (57.) Helmbrecht.

 

Vor dem Anpfiff:

Der FC Memmingen tritt zum Gipfeltreffen mit der gleichen Startaufstellung wie beim 2:1 Auswärtssieg in Heimstetten an. Nach seiner Gelb-Rot-Sperre rückt Dennis Hoffmann wieder in den Kader, sitzt aber erst einmal wie auch Olcay Kücük auf der Bank. Schweinfurt hat vor dem Spiel die Nachricht erhalten, dass nach den Pyrotechnik-Vorfällen doch kein Punktabzug zu befürchten ist, weil der Verursacher ermittelt werden konnte. Eine saftige Geldstrafe - die der Verursacher tragen muss - gibt es trotzdem vom Verband. In die Vorberichterstattung hat sich ein Fehler eingeschlichen. Schweinfurts Torjäger Adam Jabiri ist doch dabei, seine Gelbsperre hat er schon vergangene Woche abgesesen.

Nach 15 Minuten:

0:1 - Von Beginn ist zu merken, dass hier Zunder in der Partie ist. Die erste Vorlage für den Gegner macht Memmingen selbst. Eine verunglückte Abwehr von Fabian Lutz landet auf dem Fuß von Adam Jabiri, aber der zieht doch deutlich drüber (2. Minute). Früh wird Schiri Matthias Zacher energisch, als sich Lutz und Schweinfurts Dominik Weiß kabbeln - direkt vor FCM-Trainer Stephan Baierl, der sich auch eine Ermahnung des Unparteiischen abholt. Memmingen versucht es lang und weit, aber noch ohne Torgefahr. Anders die Gäste, gefährlich durch Standards. 13. Minute: Ein Freistoß wie ein Strich von Jabiri genau auf Torhüter Martin Gruber, der hochfaustet. Gleich darauf ist es aber passiert. Eine Andermatt-Ecke verlängert Nicolas Görtler mit dem Kopf ins Tor - das 0:1 (14.).

Nach 30 Minuten:

0:1 - Schweinfurt mit starkem Pressing. Memmingen wird schon in der eigenen Hälfte attackiert. Und Gruber bekommt weiter kräftig zu tun. Erst rettet er gegen Görtler (20.), dann gegen Nikola Jelisic (29.). Dazwischen steht Nicholas Helmbrecht richtig am Pfosten und klärt einen Jabiri-Schuss auf der Linie (21.). Der FCM kommt kaum zur Entlastung, bei Kontern wird bislang noch falsch "spekuliert". Ansonsten ist es bislang ein regelrechtes Schweinfurter Eckenfestival. Gruber kriegt Extra-Anfeuerung der guten Kulisse.

Nach 45 Minuten:

0:1 - In der 33. Minute endlich auch der FC Memmingen gefährlich. Erst hätte Furkan Kircicek aus einem langen Ball mehr machen müssen, aber die Kugel bleibt in der Gefahrenzone. Helmbrecht bringt Kircicek nochmal ins Spiel - der vergibt freistehend die Riesenmöglichkeit. War das ein Weckruf. Zumindest kann der FCM die Begegnung etwas ausgeglichener gestalten. Auf dem tiefen Geläuf pumpen einige Spieler schon kräftig, das geht heute in die Knochen.

Halbzeit:

Es wird deutlich, warum Schweinfurt bislang alle drei Spiele nach der Winterpause mit 1:0 gewonnen hat. Hinten dicht, aber vorne wird zu wenig aus den Möglichkeiten gemacht. Beim FCM der stärkste Mann bisher: Ganz klar Torhüter Martin Gruber. Zum Ende der ersten Hälfte waren die schnellen Vorstöße aus Memminger Sicht produktiver, aber die Schweinfurter Führung geht klar in Ordnung.

1.139 Zuschauer sind heute in die Memminger Arena gekommen, darunter 15 Gästefans, die sich bislang ordentlich benehmen. Beide Mannschaften gehen unverändert in die zweite Hälfte.

Nach 60 Minuten:

1:1 - Die zweite Halbzeit beginnt mit einer Schweinfurter Chance - und wieder einer Tat von Gruber gegen Görtler (9.). Aber Memmingen setzt zu Beginn des zweiten Durchlaufs schon jetzt mehr Gegenstöße als in der gesamten ersten Hälfte. Noch sind die Flanken über die rechte Seite von Stefan Heger und Helmbrecht zu blind. In der 57. Minute aber TOOOR für den FCM. Bei einem gegnerischen Einwurf wird der Ball erobert und Kircicek spielt Helmbrecht an der Strafraumgrenze an. Der Ex-Sechziger verlädt seinen Gegenpart mit einer Körpertäuschung und hat freie Schussbahn - das 1:1 (57.).

Nach 75 Minuten:

1:1 - Der Memminger Ausgleich bringt Schweinfurt aus dem Konzept, die Souveränität ist dahin. Hat Memmingen ein Konzept gegen die "Schnüdel" gefunden? Der FCM wechselt: Dennis Hoffmann kommt für Marco Schad, dann der Japaner Natsu Watanaber für den Ausgleichs-Vorbereiter Kiricicek. Zwischendrin zwei brandgefährliche Ecke für Memmingen, von denen eine Schweinfurts Stefan Maderer beinahe ins eigene Netz lenkt. Das hätte der Ausgleich sein müssen. Watanabe mit einer Super-Flanke auf Helmbrecht, der am langen Pfosten nur den Fuß hinhalten muss - aber daneben (73.). Jetzt ist klar Memmingen am Drücker - so wandelt sich das Geschehen. Wer hat heute die größeren Reserven?

Nach 90 Minuten:

1:1 - Beide suchen schon in gewisser Weise die Entscheidung, aber das richtige Rezept findet gerade keiner. 84. Minute: Gruber bleibt nach einem Hechter erst benommen liegen, um Sekunden später wieder hellwach zu sein. Gegen Maderer macht er sich ganz lang und lenkt den Ball nochmal zur Ecke. Zwei Minuten gibt es obendrauf - dann ist Schluss.

Schlusspfiff:

Aufgrund der zweiten Halbzeit hat sich der FCM den Punkt redlich verdient. Mit dem Unentschieden im Verfolgerduell bleibt es in der Tabelle natürlich so wie es ist. Schweinfurt hat den ersten Gegentreffer nach der Winterpause kassiert und schon zum 12. Mal Remis gespielt. Ein schönes Frühlingswochenende aus der Arena.

 

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