DFB-Bescheid ist Grundlage für Zukunftsplanung

zuschauer tribuene 800 4001Das Rennen um die Meisterschaft und auch um den Amateurstartplatz für den DFB-Pokal ist für den FC Memmingen spätestens nach der 1:2 Niederlage in Eichstätt endgültig gelaufen. Ist damit der große Aufwand, den die Verantwortlichen in das Bewerbungsverfahren für die 3. Liga gesteckt haben, umsonst? Immerhin wurden dafür mehr als 200 Arbeitsstunden und ein fünfstelliger Betrag investiert. Hätte man sich das sparen können? „Nein“, sagt dazu entschieden der FCM-Vorsitzende Armin Buchmann. Der Bescheid vom Deutschen Fußballbund, der dazu jetzt eingegangen ist, zeige die Perspektiven für die Zukunft auf und bietet die Grundlage auf die Frage, ob künftig Profifußball im Allgäu möglich ist oder wie sich der FCM künftig orientieren muss. Über die Ergebnisse will Buchmann Fans, Mitglieder und Medien am 25. April in einer öffentlichen Veranstaltung informieren.

Ohne vorzugreifen, scheint trotz vergleichsweise bescheidenem Finanz-Rahmen rein wirtschaftlich ein Aufstieg möglich zu sein. Knackpunkt sind aber das städtische Stadion, das nur 5.000 statt geforderter 10.000 Plätze bietet, sowie ebenfalls grundlegend die Vereins- und Infrastruktur drumherum. Neben dem Bewerbungsverfahren sind hinter den Kulissen in den vergangenen Wochen und Monaten noch weitere Aktivitäten gelaufen. Dem Vernehmen nach gehört auch ein großes Bauvorhaben dazu. Intensive Gespräche mit der Politik und der Stadtverwaltung werden in diesen Tagen geführt. „Ein großer Teil der Planungen müssten nicht nur bei einem Gang in Liga drei umgesetzt werden, sondern sind auch unabdingbar, wenn in Memmingen weiterhin Amateur-Spitzenfußball geboten, die herausragende Jugendarbeit fortgesetzt und der DFB-Nachwuchsstützpunkt erhalten werden soll“, sagt Buchmann.

Doch vor der Zukunftsmusik gilt es die aktuelle Saison ordentlich abzuschließen. Gegen den FC Bayern München II steht am Ostersonntag noch ein Schlager-Heimspiel an, das die Arena füllen soll. Drei Niederlagen in Serie, wie zuletzt, hat es unter Trainer Stephan Baierl (42), der im Sommer – wie berichtet - als sportlicher Leiter zum Südwest-Regionalligisten SSV Ulm 1846 gehen wird, noch nicht gegeben. Vor allem in den Topspielen gegen Burghausen und Eichstätt wurden die Punkte regelrecht verschenkt. Dabei hat Baierl den Anspruch, sich mit der bisher besten Regionalliga-Platzierung des FCM zu verabschieden. Dazu müsste unter anderem eine Überraschung gegen den FC Bayern II her …

(KICKER-Sportmagazin vom 15.04.19 - Archivfoto: Olaf Schulze)

 

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