Winterpause vorbei: Restart für den FC Memmingen

Rosenheim H02 Kircicek 300„Wir wollen nicht so starten, wie wir aufgehört haben“, erinnert sich Trainer Stephan Baierl ungern an den Abschluss 2018 zurück. Der FC Memmingen (5. Platz / 35 Punkte) verlor im Jahresendspurt zweimal hintereinander gegen den FC Augsburg II (0:2) und den TSV Buchbach (0:1). 12 Spieltage stehen in der Frühjahrsrunde der Regionalliga Bayern noch an. Das erste Heimspiel nach der Winterpause am heutigen Montagabend um 20.15 Uhr gegen den abstiegsgefährdeten TSV 1860 Rosenheim (16. / 22 Punkte) steht nicht nur wegen der Fernseh-Liveübertragung bei Sport1 besonders im Fokus.

Die Fans stellen einige Fragen: Was ist für den FCM in den restlichen 12 Begegnungen noch drin? Kann der Platz in der Spitzengruppe gehalten werden und vielleicht sogar noch an den VfB Eichstätt in Sachen DFB-Pokal-Startplatz herangeschnuppert werden? Und wie formt Baierl die Truppe für die Restsaison, nachdem sich im Winter personell doch einiges getan hat?

Erste Antworten gibt es heute. Per Last-Minute-Transfer wurde Nicholas Helmbrecht vom TSV 1860 München geholt, der nicht nur die Lücke des zum FC Bayern abgewanderten Jannik Rochelt einigermaßen schließen soll. Von den Neuzugängen hat er jedenfalls die besten Startelfchancen, weil mit den Gelb-Gesperrten Fatjon Celani und Marco Schad zum Wiederauftakt zwei Offensivkräfte fehlen werden. Für Helmbrecht ist es Wiedersehen mit seinem ehemaligen Klub. Nach der Ausbildung in er Jugend der SpVgg Unterhaching absolvierte er die Spielzeit 2014/16 in Rosenheim bevor er zu den Münchner „Löwen“ ging. Das Engagement im Allgäu sieht der 24-jährige als eine Art Neustart, „weil ich hier die Chance bekomme, mich sportlich und menschlich weiter zu entwickeln“.

Aktuell dezimiert ist der Memminger Kader auch weiter durch die Langzeitverletzten Lukas Rietzler und Jamey Hayse. So könnte ein erfahrener Mann wie Stefan Heger noch ganz wichtig werden. In der Vorrunde konnte er wegen seines Lehrerjobs in Augsburg nicht regelmäßig trainieren, kam deshalb bislang nur auf zehn Einsätze in der laufenden Runde – zumeist als Einwechselspieler. Eine Situation, die den 27-jährigen natürlich nicht befriedigt. In der Vorbereitung hat er sich jedenfalls noch einmal voll reingehängt. „Stefan hat sehr gut trainiert“, lobt auch Baierl.

Der Gegner TSV 1860 Rosenheim kommt vollmotiviert, steht nach den Wochenend-Ergebnissen aber auch unter Zugzwang. Mit dem neuen Trainer Thomas Kasparetti soll der Kampf um den Klassenerhalt gewonnen werden.

(Archivfoto: Olaf Schulze)

 

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